Wichtige Weichenstellungen

in der Gemeinderatssitzung vom 23. Juli

In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause standen zahlreiche richtungsweisende Themen auf der Tagesordnung. Die gefassten Beschlüsse wurden weitgehend einstimmig getroffen. Die Beratungen waren geprägt von einer sachlichen und konstruktiven Diskussion, bei der die Interessen der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt standen.


Feuerwehrstadel: Wichtiger Schritt für den Wiederaufbau erreicht



Ein besonders bewegender Punkt der Sitzung war die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens für den Abriss und Wiederaufbau des durch einen Brand zerstörten Feuerwehrstadels der Freiwilligen Feuerwehr Edling.

Der Brand hatte im vergangenen Jahr nicht nur ein Gebäude beschädigt, sondern einen wichtigen Bestandteil der Feuerwehrinfrastruktur und des dörflichen Zusammenhalts getroffen. Umso größer ist die Freude darüber, dass nun eine entscheidende Hürde genommen werden konnte: Nach dem bereits erteilten genehmigten Vorbescheid liegt nun auch die Zustimmung für den Wiederaufbau an gleicher Stelle, in gleicher Größe und Bauweise vor.

Die CSU Edling begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Der Feuerwehrstadel ist weit mehr als ein Gebäude – er steht für das große ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehr, für Gemeinschaft und für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, diese Lösung zu ermöglichen. Insbesondere der konstruktiven Unterstützung von Landrat Otto Lederer sowie dem Einsatz des Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger ist es mit zu verdanken, dass die notwendigen Gespräche geführt und Lösungen gefunden werden konnten.

Für die CSU Edling zeigt dieses Beispiel, wie wichtig Beharrlichkeit, gute Zusammenarbeit und der Einsatz über verschiedene politische Ebenen hinweg sind. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen und die Umsetzung des Wiederaufbaus zügig voranzutreiben.


Seniorinnen und Senioren stärker einbinden


Mit der Bestellung von Edeltraud Frantz und Anna Schäfer zu ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten setzt die Gemeinde ein wichtiges Zeichen. Der demografische Wandel macht deutlich, wie wichtig es ist, die Anliegen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger stärker einzubeziehen.

Die CSU begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Seniorenbeauftragte sind ein wertvolles Bindeglied zwischen Bürgern, Vereinen, sozialen Einrichtungen, Verwaltung und Gemeinderat. Sie tragen dazu bei, dass Erfahrungen und Bedürfnisse der älteren Generation in die Entwicklung unserer Gemeinde einfließen.

 

Wohnraum schaffen – mit Augenmaß und Verantwortung


Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung waren mehrere Bauvorhaben zur Schaffung von Wohnraum. Der Gemeinderat hat den Vorhaben zugestimmt und dabei die notwendigen städtebaulichen Rahmenbedingungen sorgfältig geprüft.

Die CSU unterstützt eine maßvolle Weiterentwicklung Edlings. Wohnraum ist wichtig, muss aber mit einer verträglichen Ortsentwicklung, einer funktionierenden Infrastruktur und einer guten Einbindung in das bestehende Umfeld verbunden werden. Moderne Lösungen wie begrünte Dächer und nachhaltige Bauweisen zeigen, dass Wohnraumentwicklung und ökologische Verantwortung miteinander verbunden werden können.


Kegelbahnen: Zügige Fertigstellung für unsere Vereine ermöglichen


Ein weiterer wichtiger Punkt war die Sanierung der Kegelbahnen des DJK-SV Edling. Nach dem langen Ausfall der Anlage soll der Spielbetrieb möglichst bald wieder aufgenommen werden.

Der Gemeinderat hat deshalb notwendige zusätzliche Arbeiten im Bereich Trockenbau und Elektroinstallation ermöglicht. Die CSU unterstützt diesen Weg, denn unsere Vereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Edling. Gleichzeitig bleibt es wichtig, dass die zugesagten Versicherungsleistungen konsequent eingefordert werden und die Gemeinde finanziell nicht stärker belastet wird als notwendig.


Ladeinfrastruktur: Zukunft ermöglichen – aber mit klaren Rahmenbedingungen


Auch das Thema Elektromobilität stand auf der Tagesordnung. Grundsätzlich besteht Einigkeit darüber, dass eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Mobilität sein kann.

Die CSU steht einer Weiterentwicklung offen gegenüber, legt jedoch großen Wert auf eine wirtschaftlich verantwortungsvolle Umsetzung. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen deshalb die Möglichkeiten verglichen und wichtige Fragen geklärt werden. Dazu gehören insbesondere die Kostenfreiheit für die Gemeinde, Betrieb und Wartung durch den Betreiber sowie die Auswirkungen auf die vorhandene Parkplatzsituation.

Ziel muss eine Lösung sein, die den Ausbau moderner Mobilität unterstützt und gleichzeitig die Interessen der Gemeinde wahrt.


Mobilfunkstandort: Sachliche Diskussion und klare Haltung der Gemeinde


Auch die geplante Errichtung einer Mobilfunkanlage im Außenbereich wurde erneut beraten. Das Landratsamt Rosenheim hatte zuvor mitgeteilt, dass aus seiner Sicht die rechtlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung erfüllt seien und beabsichtigt sei, das verweigerte gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen.

Der Gemeinderat hat den Sachverhalt ausführlich beraten. Dabei ging es nicht um eine grundsätzliche Ablehnung einer besseren Mobilfunkversorgung, sondern um die Bewertung des konkreten Verfahrens und der Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde.

Die Mehrheit des Gemeinderates war mit dem Vorgehen des Landratsamtes nicht zufrieden und hielt daher an der bisherigen Haltung fest. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erneut nicht erteilt. Die Entscheidung fiel mit zwei Gegenstimmen.

Die umfangreiche Sitzung machte einmal mehr deutlich, dass der Gemeinderat derzeit wichtige Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde vorbereitet. Die vollständige Bekanntmachung der Gemeinde Edling kann hier nachgelesen werden:


Amtliche Bekanntmachungen der Gemeinde Edling

  CSU-Fraktion begrüßt nächsten Schritt

für mehr Verkehrssicherheit

Die CSU-Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass sich der Gemeinderat umfassend über die rechtlichen Voraussetzungen für Geschwindigkeitsbeschränkungen im Gemeindegebiet in der Gemeinderatsitzung am 18.06.2026 informiert hat. Die juristische Beratung durch einen erfahrenen Verkehrsrechtsexperten zeigt: Verkehrssicherheit muss nicht nur sinnvoll, sondern auch rechtlich belastbar begründet werden.


Für die CSU-Fraktion war von Anfang an klar, dass eine mögliche Tempo-30-Regelung im Bereich der Schule und im weiteren Verlauf der Hauptstraße auf einer tragfähigen rechtlichen Grundlage stehen muss. Nur so können Maßnahmen dauerhaft Bestand haben und den gewünschten Schutz für unsere Kinder sowie alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten.


Besonders begrüßen wir deshalb die Entscheidung des Gemeinderats, die weitere Ausarbeitung an den Gemeindeentwicklungs- und Wirtschaftsbeirat (GEW) zu übertragen. Dort sollen nun die sachlichen und rechtlichen Argumente für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h und gegebenenfalls für einen sicheren Fußgängerüberweg im Schulbereich erarbeitet und gebündelt werden.


Die CSU-Fraktion wird diesen Prozess weiterhin konstruktiv begleiten. Unser Ziel bleibt unverändert: Mehr Sicherheit für unsere Kinder auf dem Schulweg und praktikable Lösungen, die sowohl den gesetzlichen Anforderungen als auch den berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden.


Wir sehen in der juristischen Beratung einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer rechtssicheren und nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit in Edling.


Die vollständige Bekanntmachung der Gemeinde Edling kann hier nachgelesen werden:

Amtliche Bekanntmachungen der Gemeinde Edling

Rathaus Aktuell

CSU-Fraktion Edling startet engagiert in die neue Amtsperiode


Mit der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderats am Donnerstag, den 08. Mai 2026, hat für die Gemeinde Edling offiziell eine neue kommunalpolitische Amtsperiode begonnen. In einem würdigen Rahmen wurden die neu gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte vereidigt, die weiteren Bürgermeister gewählt sowie die organisatorischen Grundlagen für die kommenden sechs Jahre geschaffen.


Die CSU-Fraktion gratuliert allen gewählten Mitgliedern des Gemeinderats herzlich und wünscht für die bevorstehenden Aufgaben eine glückliche Hand, verantwortungsbewusste Entscheidungen und stets den Blick für das Wohl unserer Heimatgemeinde.


Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Schnetzer wird sich die CSU-Fraktion weiterhin mit voller Überzeugung für eine nachhaltige Ortsentwicklung, starke Vereine, verlässliche Infrastruktur sowie ein lebenswertes Edling für alle Generationen einsetzen.


Der neue Gemeinderat vereint erfahrene Kommunalpolitiker ebenso wie neue Gesichter, die frische Ideen und neue Impulse mitbringen. Für die CSU-Fraktion wurden Georg Berndl jun., Eberhard Nowak und Toni Prietz neu als Gemeinderäte vereidigt. Gemeinsam mit den bisherigen Gemeinderäten Jakob Berger, Stefan Färber und Martin Baumann bildet die CSU-Fraktion damit weiterhin ein engagiertes und breit aufgestelltes Team für die Gemeinde Edling. Diese Verbindung aus Erfahrung und Erneuerung bietet eine starke Grundlage, um Edling auch künftig erfolgreich weiterzuentwickeln.


CSU-Fraktion in Ausschüssen und Gremien vertreten


Für die verschiedenen Ausschüsse und Gremien des Gemeinderats wurden Vertreter der CSU-Fraktion berufen. Im Bau- und Umweltausschuss wirken künftig Stefan Färber und Martin Baumann mit. Dem Finanzausschuss gehören Toni Prietz und Eberhard Nowak an, während Jakob Berger im Rechnungsprüfungsausschuss tätig ist. Georg Berndl jun. wurde zudem in den Jugendbeirat entsandt.


Erstmals wurde in der neuen Amtsperiode zudem der Beirat für Gemeindeentwicklung und Wirtschaft ins Leben gerufen. Dieses neue Gremium soll wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung Edlings setzen und Themen wie Ortsentwicklung, Gewerbe, Infrastruktur und wirtschaftliche Perspektiven stärker bündeln. Für die CSU-Fraktion arbeiten dort künftig Georg Berndl jun. und Eberhard Nowak mit.


Die CSU-Fraktion freut sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit im Gemeinderat und wird auch künftig mit Heimatverbundenheit, Entschlossenheit und Verantwortungsbewusstsein Politik für unsere Gemeinde gestalten.